Mittwoch, 30. November 2016

Einladung zur "Musikalische Adventsstunde"

Musikalische Adventsstunde
am 17.12.2016 um 19:00 Uhr
in der St. Georgs Kirche Baldersheim

Die MGBB veranstaltet auch dieses Jahr eine besinnliche Stunde zur Einstimmung in die Adventszeit. Neben weihnachtlichen Liedern werden auch Geschichten aus der Weihnachtszeit zu hören sein. Im Anschluss sind Sie herzlich zu Glühwein und Lebkuchen eingeladen.

Die Musikgemeinschaft freut sich auf Ihr Kommen.

Dienstag, 29. November 2016

Mustersatzung MGBB

In Zukunft soll der Verein auch offiziell drei Vorstände haben, daher braucht es eine neue Satzung für den Verein. Im Rahmen dieser Änderung wurde die Satzung insgesamt auf den neusten Stand gebracht. Da die Satzung in der Generalversammlung von den Mitgliedern bestätigt werden muß, gibt es die Satzung als Muster schon mal zum lesen. Bedenken und Änderungswünsche können bei Michael Flury eingereicht werden.


Dienstag, 30. August 2016

Einladung zum Musikausflug 2016 nach Berlin

vom 01. Oktober bis 03. Oktober 2016
Vorläufiges Programm (Änderungen möglich)
Sa. 01. Oktober 2016
04.00 Uhr Abfahrt am Kornmarkt
12:00 Uhr Ankunft am Meininger Hotel Berlin
Im Anschluss: Restliche Zeit zur freien Verfügung z.B Shopping, Sightseeing usw. Fahrkarten für die öffentlichen Verkehrsmittel im Preis enthalten.
So. 02. Oktober 2016
08:45 Uhr Abfahrt zur Besichtigung des Bundestages
10:45 Uhr evtl. Besuch der Glaskuppel (Abhängig von der Sicherheitslage)
13:45 Uhr Besichtigung des Berliner Fernsehturmes
18:30 Uhr Schiffsrundfahrt auf der Spree zu den Sehenswürdigkeiten anlässlich des „Festival of Lights“ 
 Mo. 03. Oktober 2016
10:00 Uhr Stadtrundfahrt im offenen Doppeldeckerbus
12:00 Uhr zur freien Verfügung z.B. Mittagessen oder Besuch des Festes zum Tag der Deutschen Einheit vor dem Brandenburger Tor
14:00 Uhr Beladen & Abfahrt am Hotel
23:00 Uhr Ankunft in Baldersheim am Kornmarkt

Die Einladung zum Ausflug findet man >>hier<< 
Meldet euch reichlich an!! Wird sicher ein super Ausflug!!

Samstag, 18. Juni 2016

Schwimmbaderöffnung

Das Wasser im Baldersheimer Bad ist jetzt nicht mehr grün und kalt. Und längst erinnert nichts mehr an den Löschweiher aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als Männer und Frauen in der damaligen Baldersheimer Badeanstalt noch getrennt voneinander ins Wasser steigen mussten. Das Bad ist moderner geworden – und das Wasser nun angenehm warm. Das ließ sich Landrat Eberhard Nuß nicht zweimal sagen. Samt Klamotten sprang er bei der Eröffnung am Samstag ins Becken.
Im Baldersheimer Bad sieht Nuß aber weit mehr als eine frische Abkühlung an heißen Sommertagen. „Das Bad ist ein wichtiger Standortfaktor, um junge Familien im Ort zu halten oder zu gewinnen“, so Nuß.
Bürgermeister Robert Melber blickte auf die 70-er Jahre zurück und erinnerte daran, wie die damals noch selbstständige Gemeinde Baldersheim vor der Gebietsreform ihr vorhandenes Vermögen ins Bad investierte, statt es der Stadt Aub zu überlassen. So wurde zu Beginn der 1970-er Jahre das Freibad umfassend saniert.
Lange Zeit konnte die damals geschaffene Anlage den Erfordernissen entsprechen, das aus eigenen Quellen geschöpfte Badewasser hatte gute Qualität, bis schließlich zur Jahrtausendwende die für das Badewasser erstellte Norm nicht mehr erfüllt werden konnte.
Einige Jahre genoss die Anlage noch Bestandsschutz. Verbesserungen bei der Technik stellte die Gesundheitsbehörde gerade noch so zufrieden. Doch dann wollte das Amt keine weitere Genehmigung mehr erteilen. Dies bedeutete das Aus für das Baldersheimer Freibad.
Der Stadtrat stand nun vor der Entscheidung, die Badeanlage, in der Generationen von Kindern das Schwimmen gelernt hatten, zu schließen oder zu sanieren. Ein Sanierungskonzept ging von Investitionsbedarf von 500 000 Euro bis 750 000 Euro aus. Als Alternative wurde überlegt, das Bad in ein Naturbad umzuwandeln. Die Baldersheimer aber wollten ein konventionelles Bad behalten, so dass sich schließlich im Sommer 2013 der Auber Stadtrat entschloss, die Sanierung anzugehen.
Da sich für Baldersheim abzeichnete, in die Dorferneuerung einzusteigen, war das Amt für ländliche Entwicklung bereit, die Hälfte der förderfähigen Kosten zu übernehmen, allerdings beschränkt auf höchstens 250 000 Euro. Auch der Stadtrat hatte sich auf eine Investitions-Obergrenze von 250 000 Euro festgelegt.
Dennoch überforderten die verbleibenden Kosten die Möglichkeiten der Stadt Aub. Bei einer Bürgerversammlung fanden sich dann rund 40 Baldersheimer, die selbst mit anpacken wollten. Fast zwei Jahre lang buddelten und betonierten die fleißigen Helfer, verlegten Bodenplatten, errichteten Technikgebäude, sanierten die Umkleiden und Toiletten.
Schließlich opferten mehr als hundert freiwillige Helfer ihre Freizeit, um riesige Erdmengen zu bewegen, Stahlbeton zu verbauen und die Oberflächen neu zu gestalten. Über 6000 freiwillige Arbeitsstunden kamen dabei zusammen. Bürgermeister Melber lobte insbesondere zwei Männer, die sich in besonderer Weise mit eingebracht haben: Otto Lörner war der Bauleiter, der die Arbeiten einteilte und für straffen Fortgang der Bauarbeiten sorgte. Mit seiner Fachkenntnis gewährleistete er, dass die Arbeiten gewissenhaft ausgeführt wurden.
Klaus Saliger war dafür verantwortlich, die Bauhelfer bei Laune zu halten, zu verköstigen und stellte sicher, dass die Arbeitsmoral erhalten blieb. Er hielt aber auch engen Kontakt zu den tätigen Firmen und unterstützte mit seiner Fachkompetenz den reibungslosen Ablauf der einzelnen Gewerke: „Ohne Klaus Saliger gäbe es das Freibad in seiner jetzigen Form nicht,“ lobte der Bürgermeister.
In 22 Monaten Bauzeit ist in Baldersheim ein Freibad entstanden, das nicht nur den Erfordernissen der Gesundheitsbehörden entspricht. Mit einem Planschbecken mit sprudelndem Wasser, einem Naturspielbereich mit Wasserlauf, neuen Sanitäranlagen im Eltern-Kind-Bereich, einen bequemen Einstieg ins Wasserbecken, einer Breitrutsche und einer Schwallwasserdusche garantiert es abwechslungsreichen Badespaß.
Als besonderes Zugeständnis zur Leistung der Ehrenamtlichen genehmigte der Stadtrat den Einbau einer Wärmepumpe, mit der die Wassertemperatur auf rund 23 Grad gehalten werden kann. Um die Stadt von den anfallenden Energiekosten zu entlasten, gründete sich eigens ein Förderverein, den dritter Bürgermeister Michael Neckermann als Vorsitzender führt.

Sonntag, 5. Juni 2016

130 Jahre Feuerwehr Sonderhofen

Da war was los in Sonderhofen. Am Wochenende feierte die Feuerwehr des kleinen Ortes ihren 130. Geburtstag. Höhepunkt der Feierlichkeiten war der farbenfrohe Festzug am Sonntag, den Hunderte von Besuchern bestaunten. Aber auch die Zahl der Zugteilnehmer konnte sich sehen lassen.

Dicht gedrängt standen die Zuschauer an den Straßen und sparten nicht mit Beifall für die farbenprächtigen Gruppen, die an ihnen vorüberzogen.

Die Spitze des bunten Zuges bildete die Rittershäuser Blaskapelle, gefolgt von der Patenwehr Rittershausen. Die Jubelwehr, begleitet von zahlreichen Ehrengästen und den 19 Ehrendamen, wurde zu einem ebenso bewunderten Blickpunkt, wie die Sonderhöferinnen, die in den Jahren 1996 und 2006 als Ehrendamen die jeweiligen Feuerwehrfeste begleiteten.

Einen besonderen Farbtupfer unter den unzählig blau uniformierten Mitgliedern der 29 Wehren, setzten die kostümierten Kindergarten-Kinder, die im wahrsten Sinne des Wortes Feuer und Flamme für die Feuerwehr zeigten.

Köstlich unterhalten wurden die Zuschauer vom ehemaligen Kreisbrandinspektor Karl Menth aus Aub, der in einer Uniform aus längst vergangenen Zeiten am Festzug teilnahm. Auch über „Löschi“ aus Rittershäuser amüsierten sich die Zuschauer. Dahinter verbarg sich Thomas Pfeufer.

Neben den Teilnehmern des Sonderhöfer Soldaten- Kameradschafts- und Reservistenvereinsverein, fiel besonders die große Gruppe junger Mitglieder des Sportvereins Sonderhofen ins Auge. Pure Nostalgie auf vier Rädern zog mit den uralten Löschgeräten an den Zuschauern vorüber. Zurück in der Gegenwart, zeigte die Sonderhöfer Feuerwehrflotte, was sie zu bieten hat. Nach dem Zug, den die Musikkapellen Wolkshausen, Baldersheim, Gelchsheim, Acholshausen und Sonderhofen begleiteten, schien das Festzelt schier aus allen Nähten zu platzen.

Bevor die Stalldorfer Musikanten (Leitung Peter Bätz) den Ton angaben, hieß Vorsitzender und erster Kommandant Tobias Müller die Besucher willkommen. Und das waren, wie Schirmherr Landrat Eberhard Nuß scherzhaft meinte „gefühlte 20 000.“

Mit dem launigen Hinweis „ruhig Leute, es spricht nur einer“, überbrachte Nuß die Glückwünsche des Landkreises und sprach auch stellvertretend für die Führungskräfte der Feuerwehr mit Kreisbrandrat Michael Reitzenstein und dessen Vorgänger Heinz Geißler an der Spitze.

Montag, 30. Mai 2016

RBF 2016: "Der Truchsess von Baldersheim heißt Otto"

Seit Beginn des Reichelsburgfestes 1996, mit einer Ausnahme, stand er auf der Zugbrücke zur Ruine Reichelsburg bei Baldersheim, um per Handschlag die Besucher willkommen zu heißen: Truchsess Otto Haaf. Dieses Jahr stand er dort zum letzten Mal – der 70-Jährige tritt nach dem diesjährigen Reichelsburgfest in den Ruhestand. Er sieht es an der Zeit, sich aufs Altenteil zurückzuziehen und die schöne Aufgabe in jüngere Hände zu legen.
Burgfrau Katrin Reuß verabschiedete „eine Institution“ in den Ruhestand:
20 Jahre lang hatte Otto Haaf das Amt des Truchsesses inne.

Etwas wehmütig blickte er bei der Schlüsselübergabe über den Burghof und die Festbesucher, die trotz unbeständiger Witterung gekommen waren, um mit den Baldersheimer Musikanten zu feiern. Der stellvertretende Bürgermeister Claus Menth übergab nicht nur den überdimensional großen, symbolischen Schlüssel zur Burg, sondern ermahnte auch: „Sorgt dafür, dass Frieden herrscht auf der Burg, dass die Portionen auf den Tellern so groß sind, dass eure Untertanen satt werden, dass die Gläser und Krüge immer gut gefüllt sind, dass Sitte und Anstand herrschen unter euren Gästen!“
Burgfrau Katrin Reuß bedankte sich bei „ihrem Truchsess“ Otto Haaf für das jahrelange Engagement. In den vergangenen zwanzig Jahren sei er in seinem Amt zu einer Art Institution geworden: „Der Truchsess von Baldersheim heißt Otto“, so Reuß.
Aufbau                                                            Abbau

Unbeständiges Wetter machte es dem Veranstalter des Reichelsburgfestes, der Musikkapelle Baldersheim-Burgerroth, dieses Mal schwer, das Fest wie geplant durchzuführen. Aber obwohl der Wetterbericht das ganze Wochenende über Gewitter ankündigte, störte nur leichter Regen gelegentlich die Veranstaltung.
Samstag                                                      Sonntag

Mit Pavillons versuchten die Baldersheimer, zumindest einen Teil der Plätze für die Gäste trocken zu halten. Nach einem gut besuchten Beatabend am Freitag fanden auch zahlreiche Gäste am Samstag ihren Weg auf die Burg, als die Imfinger Musikanten aufspielten. Einige der Gäste hatten sich auch in diesem Jahr nicht davon abhalten lassen, am Abend zu Fuß von Aub durch den Wald zur Reichelsburg zu wandern.
Beatabend                                                  Videos

Der Gottesdienst am Sonntag auf der Burg war bei strahlendem Sonnenschein wie gewohnt gut besucht – und das auch bis zum Schluss: Laut Pfarrer Gregor Sauer hat es sich inzwischen herumgesprochen, dass das im Anschluss angebotene fränkische Hochzeitsessen (gesottenes Rindfleisch mit Meerrettich und Nudeln) so reichlich vorhanden ist, dass niemand schon während des Gottesdienstes dafür anstehen muss.

Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahmen die Willanzheimer Musikanten; sie spielten auch während des Mittagessens. Nach einer Tanzeinlage der Kindergartenkinder übernahm die Winzerkapelle Beckstein. Das abends aufspielende Rhön-Quartett mußte das Reichelsburgfest aufgrund eines starken Gewitters etwas früher beenden.

Links:
RBF-Bilder auf "partyup.de"
RBF-Artikel in der Mainpost
RBF-Artikel auf fnweb.de

Sonntag, 29. Mai 2016

Gewitter und Überschwemmung beenden RBF

Das Reichelsburgfest endete mit einem heftigem Gewitter am Sonntag Abend. Die Planen der Zelte und Pavillons mußten aufgrund des Sturms im Regen abgebaut werden. Da auch der Stelzenbach seinen Weg überirdisch durch das Dorf suchte, waren alle Männer und Frauen rund im den Kornmarkt im Einsatz das Wasser von den Häusern abzuhalten. Am Schluss waren nur noch zwei Tapfere, die auf der Reichelsburg die Stellung hielten und oben auf der Burg des Unwetter über sich ergehen ließen. Videos vom Hochwasser sin unter den Bildern.